Anna Nigra: Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen

Mit 18 Jahren einen für sie fremden Menschen heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater von ihr verlangt. Der Mann ist ihr nicht nur fremd, sondern auch noch der Prinz des europäischen Königreiches.

Cecilia reist äußerst wiederwillig mit ihrer Familie nach Europa und gerät dabei in das Visier von Prinz Elias, der anscheinend ein genauso großes Interesse an Cecilia hat, wie Prinz Noran, der zukünftige König und Mann von Cecilia.

Doch nicht nur das Interesse der beiden Prinzen erregt Cecilias Aufmerksamkeit, sondern auch das der Bevölkerung und der Amerikaner.

Wird sie mit ihrer neuen Aufgabe umgehen können oder flüchtet sie zurück in die Alpen – ihrer geliebten Heimat?

Wenn deine Familie dich zu einem Leben zwingt, dass du eigentlich gar nicht willst!

Willkommen im Cecilias Leben!

Cecilia weiß, dass sie in wenigen Wochen ein Amt und Leben ausüben wird, das sie überhaupt nicht will. Jedoch fragt niemand nach ihrer Meinung. Nein, ihr Vater bestimmt ihr neues Leben und Cecilia weiß nicht einmal den Grund dafür. Sie fragt immer wieder nach dem Grund der Heirat, aber ihr Vater und auch ihre Mutter geben ihr keine Antwort. Jedenfalls keine, die ihr erklären kann, warum sie den Prinz Noran, den sie kaum bis gar nicht kennt, heiraten soll. Das Einzige, was ihre Eltern ihr immer wieder vermitteln ist, dass das Ansehen der Familie steigt und auch mehr Reichtum zu ihrem neuen Leben gehören.

Aber Ansehen und Reichtum sind nicht alles im Leben Cecilias. Familie und Freunde sind ihr wichtig, all das was sie bald zurücklassen muss.

Für Cecilia ist es ein Segen, dass ihre Schwester Marissa mit ins Königshaus gereist ist. Natürlich zusammen mit ihren Eltern, aber so wirklich glücklich ist Cecilia darüber nicht.

Konnte mich das Buch in den Bann ziehen?

Ich will ehrlich sein:

Die erste Hälfte des Buches gefiel mir wirklich sehr. Denn es ging nicht nur um die Beziehung zwischen Cecilia, den Prinzen Noran und Elias sowie ihrer Familie, sondern auch um die Debatte zwischen Europa und Amerika. (Ich werde nicht näher drauf eingehen, da ich euch sonst spoiler). Jedoch spürte ich ab der Hälfte, dass mir vieles in dem Buch vage bekannt vorkam. Vielleicht kennt ihr die Geschichte von der Autorin Ava Reed, Mondprinzessin. Es gab einige Begebenheiten, die mich an das Buch erinnerten. Was ich sehr erstaunlich finde, denn das Buch habe ich vor etwas mehr als einem Jahr gelesen und doch erinnerte ich mich an die ein oder andere Stelle im Buch, wo sich beide Bücher sehr ähneln. Was jedoch von der Autorin nicht beabsichtigt war. Natürlich passiert es immer wieder, dass sich Bücher ähneln. Besonders oft kommt das im Young Adult Bereich vor und auch wenn diese beiden Bücher „Mondprinzessin“ und „Cecilia“ Fiktionen sind, kann es auch hier passieren.

Alles in allem gefiel mir das Buch und ich fand es sehr lesenswert. Die Autorin schreibt sehr flüssig und was mir ganz wichtig ist: Lebhaftes Schreiben.

Umso mehr ich mir ein Bild von der Geschichte bilden kann, desto mehr gefällt sie mir. Dies war auch hier der Fall und da kann ich dann schon einmal drüber hinwegsehen, dass sich zwei Geschichten ähneln.

Band Zwei wird höchstwahrscheinlich 2019 erscheinen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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