Cassandra Clare & Holly Black – Magisterium (Der Weg ins Labyrinth)

Verlag: One Verlag Seitenanzahl: 304 Seiten Genre: Fantasie Autorin: Casandra Clare & Holly Black

Als ich das erste Mal das Buch von Cassandra Clare und Holly Black in meiner Hand hielt, war ich von dem Cover sehr begeistert. Obwohl ich mir immer einrede, kein Cover-Käufer zu sein, so funktionierte das Ganze bei mir wohl nicht. Denn nicht nur der Klappentext überzeugte mich, sondern – und ich glaube – das war der Knackpunkt: Das Cover.

Beim Lesen bemerkte ich sehr schnell, wie fasziniert ich von Callum – der von allen nur Call genannt wird – bin und nicht nur von ihm, sondern auch von Tamara und Aron, die er im Magisterium kennenlernt.

 

Callum hat es nicht gerade leicht im Leben, denn in der Schule – die er vor dem Magisterium besucht – ist er ein absoluter Außenseiter. Callum hatte als Baby einen Unfall und wurde über 50 Mal operiert. Die Folge: Callum hinkt und ist nicht so schnell zu Fuß. Aber Callum hat sich daran gewöhnt, dass ihn nicht nur die Leute für anders halten, sondern auch die Lehrer ihm im Sport nichts zutrauen.

Dann aber kommt der Tag, an dem Callum zu einem Test muss. Einem Test, der entscheidet, ob er an die Magisterium Schule kommt oder nicht.
Sein Vater Alistair Hunter ist alles andere als begeistert von der Idee, denn er ist ein Magier und hasst die Magie. Natürlich hat auch Callum die Magie seiner Eltern geerbt und ist so verdammt, an die Schule zu gehen.
Call versucht alles, um durchzufallen. Er befiehlt einem Blatt – unbewusst – dass es liegen bleiben soll und stellt sich auch sonst sehr doof dabei an.

Doch vergebens: Call wird von einem Lehrer als Lehrling aufgenommen. Natürlich ist Alistair alles andere als begeistert und versucht mit allen Mitteln Call daran zu hindern, schafft es jedoch nicht und Call wird deshalb gezwungen, seinen neuen Mentor Meister Rufus zu begleiten.

Dabei will Call nicht, denn sein Vater berichtete ihm Dinge über Schule und Magie, die Call Angst bereiteten, denn im Magisterium läuft nicht alles gut oder doch? Irrt sein Vater sich vielleicht auch? Und warum hasst sein Vater die Magie?

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Ich habe einige Rezensionen gelesen und bin immer wieder auf die Begriffe „Harry Potter“ und „Magie“ gestoßen.
Ja, die Magie kommt in dem Buch vor und es gibt auch eine Schule für magisch begabte Kinder. ABER: Sie benutzen weder einen Zaubersta, noch Zaubersprüche wie Lumos, Nox oder Stupor. Was in den Büchern sehr schnell herauszulesen ist: Sie benutzen die Elemente und wenn mich mein Kopf nicht vollkommen im Stich lässt, greift bei Harry Potter niemand auf die Elemente zu.

Also: Auch, wenn ihr das im ersten Moment glaubt, müsst ihr euch keine Sorgen machen. Das hier ist eine ganz andere Welt.
Soll ich euch die Schule beschreiben?
JA? Gut, dann in kurzen Sätzen 😉

Die Schule liegt unter der Erde und ist ziemlich labyrinthartig aufgebaut. Selbst als Leser habe ich mich das ein oder andere Mal verlaufen und musste dann noch einmal schauen, wo sich Callum gerade befindet und das gefiel mir gut. Die Gänge sind ziemlich verwinkelt und manchmal auch sehr eng. Gut, ich glaube, dass sind die, wo er eigentlich nicht hindarf, aber das ist eine andere Geschichte… *zwinker*

Die Hauptcharaktere Callum, sein Vater Alistair, Tamara und Aron sind wirklich gut und detailliert beschrieben. Das möchte ich besonders hervorzuheben, denn manchmal fehlt bei dem ein oder anderen Charakter immer etwas. Aber hier wurde sehr auf die Details geachtet, ohne dass es beim Lesen langweilig wurde.

Auch Callums Behinderung wurde immer wieder aufgegriffen: So, dass der Lehrer nicht vergisst, dass der junge Magier immer wieder an manchen Aufgaben schwer zu knabbern hat und auch sportlich nicht die beste Leistung erbringen kann.

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Der Auftakt einer Pentalogie war wirklich super und ich muss sagen – nach 3 Bänden – bin ich wirklich froh, dass ich damit begonnen haben. Ja, ich habe Band 3 wirklich schon beendet und schreibe euch gerade Leseeindrücke zu den drei Büchern und werde euch berichten, warum sie mir so gut gefallen haben.

Band 4 und 5 folgen im Herbst, denn dann kommt der fünfte und letzte Teil der Magisteriumsreihe endlich in den Buchhandel und ich kann somit die letzten beiden Bände lesen.

Was ich euch definitiv versichern kann ist: Euch wird nicht langweilig. Ihr werdet so viele Fragen haben, vor so viele Rätsel gestellt, die ihr selbst lösen wollt und ihr werdet mit euren Emotionen kämpfen.

Das alles hat mich überzeugen können, euch diese Buchreihe ans Herz zu legen.

Eure Lea

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