Leseeindruck #43 Dania Dicken – Am Abgrund seiner Seele

Verlag: Luebbe Seitenanzahl: 322 Seiten Genre: Kriminalroman Autor: Dania Dicken

 

Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt …

Obwohl der Klappentext sehr vielversprechend klang, gefällt mir das eBook so gar nicht.

Das Buch war flüssig zu lesen, aber sehr einfach geschrieben und leider war vieles darin auch zu schnell vorhersehbar. Die Spannung fehlte dadurch komplett, was ich sehr schade fand. Das Cover war sehr vielversprechend, passend dazu der Klappentext. Aber es überzeugte mich so gar nicht.

Auch wenn die Protagonistin aus Deutschland stammt, was mir sehr gut gefiel, so ist Norwich doch ein interessantes Städtchen in England. Dort studiert sie Psychologie um Profilieren zu werden. Eines Tages werden junge Studentinnen vergewaltigt und die Kleinstadt gerät in Angst und Schrecken. Für Andrea – die Protagonistin – wird es selbst auch gefährlich, denn der Täter wird auf sie aufmerksam. Dieser vergewaltigte nicht mehr nur Studentinnen auf dem Uni Campus, sondern tötete eine junge Studentin. Jeder weiß, dass der Täter hinter dem Mord steckt, nur wer könnte das sein?

Die Geschichte ist interessant, hat sehr viel Potenzial, aber war für mich eher ein Krimi für nebenbei und kein Buch, das mich komplett in den Bann ziehen konnte. Wobei ich sagen muss, dass der Täter von ihr sehr gut beschrieben wurde. Die Wut und Brutalität des Täters war sehr gut während des Lesens zu spüren. Das war wirklich das einzige, was mir an der ganzen Geschichte richtig gut gefiel.

Ob ich nochmal ein Buch der Autorin lese, weiß ich noch nicht. Aber ich lasse mich auch gerne überzeugen und überraschen.

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