Leseeindruck #39 Peter Gallert, Jörg Reiter – Glaube. Liebe. Tod

Verlag:  Ullstein Buchverlage Seitenanzahl: 416 Seiten Genre: Kriminalroman Autorin: Peter Gallert, Jörg Reiter

Ich bedanke mich bei NetGalley für das Rezensionsexemplar.

Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel …

Vor einiger Zeit habe ich mich nur mit Fantasy Büchern beschäftigt. Doch seit einiger Zeit zieht es mich auch immer wieder zu den Krimis. Ganz besonders Krimis, die im deutschsprachigen Raum spielen – wie dieses Buch hier – lese ich sehr gerne.
Bei diesem Buch war ich sehr angetan von dem Fall. Ein Beamter, der Selbstmord begeht und ein Seelsorger, der ihn retten wollte, es aber letztendlich nicht schaffte. Was versteckt sich hinter dem Fall von dem toten Polizisten Keunert? Das will Seelsorger Martin Bauer unbedingt herausfinden. Liegt es nur an den Korruptionsvorwürfen? Oder steckt etwas ganz Anderes hinter dem Selbstmord?

Hauptkommissarin Verena Dohr schließt sich dem Fall von Martin Bauer an. Zusammen gehen sie auf die Suche nach dem Motiv und landen bei ihrer Recherche im Rotlichtviertel, wo ein junges Mädchen vom Balkon stürzte. War es Mord oder Selbstmord?

Eine weitere Rolle spielen die Kinder von Keunert und Bauer: Der Junge von Keunert ist mit der Welt unzufrieden, ist gegen alles und jeden, während die Tochter von Bauer ihn mehr zu lieben schein als die eigene Mutter. Dabei ist ihr Vater so selten zuhause, da er als Seelsorger immer zuerst den anderen Menschen hilft und erst danach seiner eigenen Familie. Sein Job steht also für ihn persönlich immer an erster Stelle.
Es ist eine spannende Geschichte, die sich über 416 Seiten flüssig lesen lässt. Ich hatte nicht einmal das Gefühl, dass es sich zieht oder uninteressant wird. Das einzige, was mir nicht gefällt, ist das Cover. Aber wir wissen ja alle: Geschmäcker sind eben unterschiedlich.
Die Autoren haben sich Mühe gegeben, eine spannende Geschichte für die Leser mit einer Menge Input zu schreiben. Es war nicht immer ganz klar, was als Nächstes passiert und das gefiel mit sehr gut.

Für jeden Krimiliebhaber ist dieses Buch also genau richtig.

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