Die Ansichten der Gelehrten gehen ja immer weit auseinander…

Bücherfresserchen & Fuchsias Weltenecho

 
Wurdest du schon mal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch
nicht zu Ende gelesen? Oder stört es euch vielleicht gar nicht?
Bei dem Thema „Spoiler“ gehen
die Ansichten der Gelehrten ja auseinander. Die einen sagen ganz klar: „Ja, ich
lass‘ mich spoilern.“ Und die anderen wiederum sagen: „Nein, ich will nicht
gespoilert werden.“ Was ich darüber denke? Ich denke da wie die Gelehrten. Bei
manchen Büchern muss ich nachschauen, einfach weil ich Angst habe, viel Geld
für ein Buch auszugeben, das mir nicht gefällt. Und dann denke ich mir aber
auch: „Ach was soll’s, es wird schon einer nehmen, wenn es mir nicht gefällt.“.
In den meisten Fällen ist es ja dann auch so, aber nicht immer und dann nehme
ich die Bücher für meine Gewinnspiele.
Aber warum ist Spoilern für
manche ein rotes Tuch?
Ganz einfach: Niemand will etwas
über das Buch lesen, das noch auf seinem Sub liegt. Ich meine, wenn mir jemand
den kompletten Inhalt eines Buches wiedergibt, dann brauch ich es doch nicht
mehr zu lesen. Daher sind Spoiler eigentlich nicht gut. Andersrum wollen Leser
gespoilert werden. Warum? Ich denke, dass es daran liegt, dass ihnen der
Klappentext und manchmal auch die Leseprobe einfach nicht reicht. Ich lese seit
neustem die Rezensionen der meisten Blogger, denn viele von ihnen geben nicht
ganz so viel Preis wie andere bei Amazon. Ich habe da schon einige Reviews
gelesen, wo ich mir dachte: „Gut, jetzt brauchst du das Buch nicht mehr lesen.“
Und das ärgert mich dann immer ein wenig.
Wie ihr seht, ist die Meinung
zweigeteilt und das ist auch gut so. Wäre doch langweilig, wenn wir alle das Gleiche
wollen würden 😉
Liebe Grüße
Lea
P.s. Unter dem Bild findet ihr den Link zu Buchfresserchen und Fuchsias Weltenecho.
Buchfresserchen hat die Montagsfrage gehostet und bei Fuchsias Weltenecho habe ich sie gefunden.

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Leseeindruck #26 Eric Berg – Die Schattenbucht

Verlag: Blanvalet Verlag Seitenanzahl: 417 Seiten Genre: Kriminalroman Autor: Eric Berg

Wer einen Traum hat, ist zu allem fähig…

Ohne ersichtlichen Grund und ohne emotionale Regung springt Marlene Adamski vom Balkon ihres Hauses in die Tiefe. Sie überlebt, spricht seither jedoch kein Wort mehr. Psychologin Ina Bartholdy findet keine Erklärung für das Verhalten der 62-jährigen Bäckersfrau, doch der Fall lässt sie nicht los. Sie fährt ins mecklenburgische Prerow, um nach ihrer Patientin zu sehen.

Marlene wird scheinbar liebevoll umsorgt. Doch das Verhalten ihres Ehemanns macht Ina stutzig. Keine Sekunde lässt er sie mit Marlene allein, will offensichtlich verhindern, dass sie mit Ina spricht. Was hat dieser Mann zu verbergen? Und was hat er mit den merkwürdigen Vorfällen zu tun, die sich in Prerow häufen?

Beim Lesen von Küstengrab hat mir einiges gefehlt, um dem Buch fünf Sterne zu geben. Bei Schattenbucht war es genauso. Wenn ich deutsche Krimis lese, dann oftmals welche aus dem Norden sowie aus dem Süden. Dieser Krimi spielt in Prerow, das nicht weit von Rostock entfernt ist. Für mich perfekt, denn mein Freund stammt von dort  und da ich oft zu Besuch war, wäre es für mich gar nicht so schwer, nach Prerow zu fahren, um mich dort dem Buch näher zu fühlen. Aber wie soll ich mich einem Buch näher fühlen, wenn mich die ganze Geschichte schon nicht überzeugen konnte?

Die Psychologin Ina Bartholdy besucht ihre Patientin Marlene Adamski, die ohne Grund vom Balkon sprang. In mir kamen sofort Zweifel auf, denn niemand springt ohne Grund von einem Balkon. Sie überlebte den Sturz, wird von ihrem Mann liebevoll umsorgt, all das gibt
uns der Klappentext preis. Aber was steckt wirklich dahinter? Ist der Mann wirklich so liebevoll zu seiner Frau oder ist er sogar der Grund, warum sie sprang?

Marlene verweigert sich der Mitarbeit, ihr Mann unterstützt sie darin. Für mich völlig unverständlich, denn wenn meine Frau vom Balkon springt, würde ich alles daran setzten, herauszufinden, warum sie es denn tat. Dann tritt ein weiterer Charakter in die Geschichte, Christopher Trebuth, 15 Jahre alt und auch ein Patient der Psychologin. Seine Mutter verschwindet und er hält seinem Vater für den Täter, denn er glaub nicht daran, dass seine Mutter fortgegangen war.

Ein Zusammenhang der Fälle? Das war für mich im ersten Moment nicht ganz klar. Ich habe mich gewundert, warum da plötzlich ein zweiter Fall ins Spiel kommt. Aber desto tiefer die Psychologin gräbt, umso mehr erfährt sie die Hintergründe des Sprunges und des Verschwindens. Spannung? Für mich keine.

Die Beschreibung der Charaktere fand ich unspektakulär, sie konnten mich nicht begeistern. Auch die inhaltliche Zusammensetzung haute mich nicht vom Hocker. Alles in allem fand ich dieses Buch mehr langatmig und langweilig als spannend.

Ich hoffe, dass mich das nächste Buch von Eric Berg überzeugen kann.

Liebe Grüße
Lea

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Leseeindruck #25 Florian Schwiecker – Verraten

Verlag: Edel Elements Seitenanzahl: 284 Seiten Genre: Kriminalroman Autor: Florian Schwiecker

Luk Krieger ist Agent einer geheimen Spezialeinheit zur Terrorbekämpfung. Als im Zentrum von Berlin eine Bombe explodiert und ihn beinahe in den Tod reißt, nimmt er gemeinsam mit der Polizistin Anna Cole die Ermittlungen auf. Alles deutet zunächst auf einen islamistischen Anschlag hin. Doch dann gibt es neue Spuren und Krieger schwört sich, die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen. Im Kampf gegen Korruption und Machtmissbrauch riskiert er nicht nur sein eigenes Leben …

Bevor ich euch nun etwas über das Buch von Florian erzähle, muss ich mich erst mal beschweren: Liebes Edel Elements Team, wisst ihr eigentlich, wie anstrengend es
ist, wenn hinter dem Text „Rezensionsexemplar Lea Phelina“ steht? Nein? Jetzt wisst ihr es. Es ist unglaublich anstrengend, denn ich ertappte mich oft dabei, wie ich nicht den Text gelesen habe, sondern auf meinen Namen starrte. Das war fast so, als würde ich in diesem Buch vorkommen. *lach*
Hier ein Beispiel:
Nun aber zu meinem Feedback.
Als ich das Buch gelesen habe, hinterließ ich dem Autor eine Nachricht mit dem Inhalt: „Lieber Florian, es ist das erste Mal, dass mich ein Buch so sehr wie deins beschäftigte. Ich bin kein Leser von politischen Diskussionen, geschweige denn von den ganzen politischen Nachrichten, die es täglich von morgens bis abends gibt und dennoch bekomme ich mit, was in der Welt passiert.“
Natürlich muss ich mich mit einigen Dingen auseinandersetzten, die für meinen Beruf wichtig sind, aber mögen werde ich es nie. Dafür habe ich mich viel zu wenig als Kind und Jugendliche mit dem Thema beschäftigt. Oft habe ich das Buch zur Seite legen müssen. Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, was wäre, wenn all das wirklich geschehen würde? Ich hätte nie geglaubt, dass dies wirklich bei uns in Berlin passieren könnte. Aber wir alle erinnern uns an den LKW, der über den Weihnachtsmarkt am Zoologischen Garten fuhr und dabei unzählige Menschen tötete. Es war zwar keine Kofferbombe, aber es war ein Anschlag.
Manchmal verschließen Menschen die Augen vor Dingen, die vor ihnen geschehen oder von denen sie hören. Wir sagen uns immer wieder, dass so etwas doch nicht bei uns passieren kann. Aber wenn es passiert, sind wir geschockt und gelähmt. Können kaum glauben, dass es passiert ist.

In Florians Buch stellte ich sehr schnell fest, dass er nicht nur verdammt gut recherchiert hat. Er hat sich vor allem mit der Thematik auseinandergesetzt. Die Orte Berlin, Köln und München sind so präzise beschrieben, dass ich immer wieder dachte, ich sei vor Ort – ohne es langweilig zu finden.

In dem Buch ist alles sehr schnell auf den Punkt gebracht und dennoch hatte ich das Gefühl, ich würde Wochen an dem Buch lesen. Nicht, dass ich dies schlecht finde. Nein, viel mehr fand ich es diesmal richtig gut. Das eBook „Verraten“ habe ich als Rezensionsexemplar vom Edel Elements Verlag
bekommen und ich möchte mich hiermit noch mal ganz herzlich bedanken.
Bis zum nächsten Mal.

Eure Lea

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Leseeindruck #24 Marie Weißdorn – Tochter der Träume (Land im Schatten)

Verlag: Eisermann Verlag Seitenanzahl: 400 Seiten Genre: Fantasy Autor: Marie Weißdorn
„Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt, Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid. Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“

Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern,
nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft
der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen. Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat. Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint.
Hallo meine Lieben,ich habe mein erstes eBook aus dem Eisermann Verlag gelesen – passend zur Challenge. Das Buch „Tochter der Träume“ habe ich im Urlaub gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Ich mag Leyna sehr und ich bewundere ihren Mut: Sie ist das auserwählte Kind der Herbstgöttin und obwohl sie den Soldaten sagt, sie sei die Auserwählte, glaubte es ihr niemand. Aus Wut und um Druck auf das Dorf auszuüben, nehmen sie ein anderes Kind als Geisel. Leyna ist am Boden zerstört
und verlässt das Dorf. Tagelang wandert sie durch den Wald und stößt dabei auf eine unbekannte Person, der ihr das Leben rettet. Das Buch ist spannend, humorvoll und sehr unterhaltsam.
Die Autorin beschreibt eine Welt mit vielen neuen Völkern und Wesen, die früher im Einklang lebten, aber heutzutage nur noch Mythen sind. Besonders haben mir die Gestaltwandler gefallen. Seit Jahrzehnten wurden sie nicht mehr gesehen, doch Leynas zweiter Begleiter, der im späteren Verlauf der Geschichte auftaucht, glaubt an sie, nicht aber daran, dass sie noch leben. Er weiß alles über die verschiedensten Völker und ist sehr belesen. Etwas, das Leyna hilft.
Die Welt Mirandor erinnerte mich etwas an das Mittelalter, wie wir es aus Büchern kennen. Immer wieder habe ich Bilder vor meinen Augen gehabt. Ganz besonders hat mir geholfen, dass ich zu dem Zeitpunkt, wo ich es gelesen habe, auf den Weg nach Edinburgh war und wir durch viele Ortschaften und die Hügellandschaften Englands und Schottlands fuhren. Ich habe mir immer wieder vorgestellt, wie es wäre, selbst in dieser Welt zu leben. Ob es mich beeinflusst hat, das Buch zu lesen, weiß ich nicht genau, aber möglich wäre es.
Das Cover des Buches ist unglaublich schön. Ich finde die Idee mit den vier Jahreszeiten in einer runden Form gut getroffen. Das Mädchen auf dem Cover hat mir geholfen, mir Leyna besser vorstellen zu können. Wem das Cover und der Klappentext zusagen, dem kann ich es nur empfehlen. Es ist ein unglaublich schöner Fantasy-Thriller mit einem gewissen Hauch an Märchen.
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Leseeindruck #23 Ava Reed – Spiegelstaub

Verlag: Im.Press Seitenanzahl: 241 Seiten Genre: Fantasy Autor: Ava Reed

Guten morgen meine Lieben.
Heute fliegen wir nach England (Manchester) und wir freuen uns so unglaublich darüber. Es ist der letzte Urlaub, für eine lange Zeit. (Mal schauen *Zwinker*) Ich wollte euch aber nicht, ohne eine Rezension zurück lassen. Daher bekommt ihr HEUTE meine Rezension zu Spiegelstaub von Ava Reed.

Wünsche euch eine schöne Osterwoche. *Winke*

Lange schon dauert der Kampf gegen die Wesen der Fantasie. Und noch immer muss Caitlin lernen, ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Obwohl jegliche Verbindung zur Spiegelwelt zerstört wurde, ist sie noch nicht in Sicherheit. Denn Finn, der Spiegel ihrer Seele und Caitlins wahre Liebe, hat ihr verschwiegen, dass der Magier Seth möglicherweise aus Scáthán entkommen konnte. Ihrer Bestimmung folgend, macht sie sich gemeinsam mit ihm und ihren Freunden auf den Weg in die Heimat ihrer Mutter. An den Ort, an dem das Leben begonnen hat. Doch alles was lebt, kann auch sterben…

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Leseeindruck #22 Ava Reed – Mondprinzessin

Verlag: Drachenmond Verlag Seitenanzahl: 252 Seiten Genre: Fantasy Autor: Ava Reed
Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…
Bis heute versuche ich zu verstehen, 
wie sehr man jemanden lieben muss, 
damit man daran zerbrechen kann.

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