Aktion Familienbande

Wie ihr auf anderen Blogs schon gesehen habt, gibt es eine tolle Aktion zum Thema „Welches Monster bist du?“
Alle die an der Aktion teilnehmen, haben ein Monster bekommen – auch ich.
Hier erzähle ich euch eine kleine Geschichte über meinem Dämonen Dracheneos.

Dämonenprinz mit Dämonenphobie

Gehetzt sah Neo sich um und huschte von Schatten zu Schatten. Sie durften ihn nicht finden. Die verdammten Wachen waren jede Woche auf der Suche nach ihm. Jede verdammte Woche, wenn diese verdammte Versammlung in dieser verdammten Halle zur verdammten Dämonenversammlung stattfand.

Neo hasste sie wie die Pest. Zu viele Menschen, zu viele Gerüche, zu viele Stimmen und, vor allem, zu viele Pflichten. Seit er denken konnte, bereitete sein Vater ihn auf seine Pflichten vor. Aber genauso lange wie er denken konnte, floh er davor. Es war für ihn der Horror, all das zu lernen und er würde den Teufel tun, um sich weiter darauf einlassen zu können.

Die Angst vor anderen Dämonen war so stark, dass ihr persönlicher Adels-Doktor eine „Dämonenphobie“ diagnostiziert hatte. Sein Vater war ausgerastet, als er davon erfahren hatte und verdammte Ihn dazu, sich noch tiefer mit der Dämonologie zu befassen. Er musste jetzt viel mehr lernen und sein Vater schleifte ihn auf all die kleinen Versammlungen, die er panisch auf seinem Platz verbrachte und still ausharrte.

Kaum, dass die Versammlungen vorbei sind, lief er in sein Zimmer, schloss sich für 12 Stunden ein und verkroch sich unter seinem Bett. Sein Atem war stockend und er sang dabei immer wieder ein kleines Lied, dass seine Mutter ihn einst gesungen hatte, welches ihn beruhigte.

„Junger Lord, sie müssen zur Versammlung.“ Schallte es genervt durch die Halle und erschrocken zuckte Neo zusammen. Er blieb stehen und drehte sich einmal im Kreis. Da war die kleine Tür. Schnell huschte er zur Tür, öffnete sie und schloss sie genau im richtigen Moment. Einer der Soldaten huschte an der Tür vorbei und hatte ihn, Teufel sei Dank, nicht bemerkt.

„Neo, was tust du hier?“ Ein hoher Ton verließ Neos Mund, als dieser sich umdrehte und in das Gesicht seiner kleinen Schwester sah. „Mayala, was machst du hier?“, fragte er zischend und hielt sich die Hand auf die Brust. Seine kleine Schwester Mayala war erst 6 und liebte es, verstecken mit den Dienern zu spielen.

„Ich verstecke mich.“, grinste sie und kletterte die hervorstehenden Steine nach oben aufs Dach.

Neo seufzte und folgte seiner Schwester. Hier oben hatten sie einen perfekten Blick auf die Stadt und Neo liebte es hier so sehr, dass er am liebsten jeden Tag hier hochgehen, jedoch würden die Wachen sein Versteck dann entdecken. „Lass uns uns hier zusammen verstecken. Die Diener finden weder mich, noch die Wachen dich.“, kicherte sie leise und kuschelte sich dicht an ihren Bruder.

Sie mochte ihr Leben nicht. Ihr Bruder musste immer mit ihrem Vater zusammenarbeiten und nie hatte er Zeit für sie. Das fand sie doof und deshalb war sie so froh über seine Angst vor anderen Dämonen.

„Lass uns jede Woche hier treffen und dann schauen wir uns den Sonnenuntergang gemeinsam an. Was hältst du davon?“, fragte Neo und zog seine Schwester fester an sich, die ein leises Kichern von sich gab. Ein kleines Lächeln legte sich auf Neos Gesicht. Seine Schwester war die beste.


Ein Dämon mit einer Dämonenphobie ist etwas, das ich nicht alle Tage schreibe. Jedoch mag ich meinen Dämonen denn es steckt ein kleiner Teil von mir in ihm.
ich selbst mag auch keine großen Menschen Ansammlungen. Jede Messe ist für mich eine innerliche Überwindung und es  gibt Momente, da wird mir das zufiel und ich muss an die frische Luft.
Jedoch konnte ich mit viel Übungen damit lernen umzugehen. Es fällt mir nicht mehr ganz so schwer und ich bin sehr glücklich darüber.

Wie ist das bei euch? Gibt es irgendetwas in eurem Leben, dass euch in eurem Alltag hemmt?

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Lea

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