Ayla Dade – Haunted Love (Rezensionsexemplar)

Ayla Dade | Haunted Love | Piper Verlag | Rezensionsexemplar

Hazel Evans besucht für ein Auslandssemester Portugal und kommt nun zurück nach New York, wo sie auf einen Geheimnisvollen jungen Mann mit dem Namen Caleb trifft.
Hazel ist eine kluge junge Frau, die an der New York University studiert. Ihre beste Freundin Grace ist ein „High Society Girl“ und schleppt sie auf die unterschiedlichsten Veranstaltungen, was den Freunden auf ihre Art und Weise Spaß bereitet.
Als sie jedoch immer mehr Zeit mit Caleb verbringt, der ein dunkles Geheimnis in sich trägt, nimmt die Geschichte einen Lauf, den ich nach den ersten vier Kapitel vorhergesehen habe und was mich dieses Mal enttäuscht hat.

Was ich über das Buch denke und warum ich mir dieses Mal ein anderes Ende gewünscht hätte.

Das Buch hat sehr viele positive Rezensionen bekommen und ich stimme in wirklich sehr vielem zu: Großartiges Cover, interessante Charaktere, Humor, Dramen, Intrigen, Traurigkeit, Wildheit und einen wirklich guten Schreibstil. Das Buch kann und wird sicherlich bei einigen zur Suchtgefahr. Selbst bei mir war es so.
Und dennoch sind mir die Dramen in dieser Geschichte einfach zu viel.
Hazel rennt von einem Drama in das nächste und es nimmt gefühlt kein Ende. Für mich fühlte es sich an, als ob die Autorin unbedingt ganz viele verschiedene dramatische „Höhepunkte“ in die Geschichte packen möchte, nur um die Seiten zu füllen oder um die Leser weiter an das Buch zu binden.
Wäre der Schreibstil nicht so gut gewesen und hätte mich nicht das Ende interessiert, so wäre mittendrin schon bei mir Schluss gewesen.
Auch Hazels Reaktionen auf die verschiedenen Ereignisse waren bald nicht mehr nachvollziehbar: Sie hinterfragt wenig, verzeiht sehr viel und nimmt vieles einfach hin. Für mich einige Dinge in der Geschichte nicht mehr nachvollziehbar und wenig realistisch.
Vielleicht ist es aber von der Autorin so gewollt und vielleicht gefällt es auch vielen Leser, mich hat es am Ende nur noch gelangweilt.

Das Buch hat ein Happy End.
Leider hat mich das dieses Mal nicht gefreut, obwohl ich solche Enden liebe. Hier hätte ich mir wirklich ein trauriges oder offenes Ende gewünscht. Vielleicht wären Hazels Handlungen dann für mich nachvollziehbar werden können, so jedoch war es einfach nur ein Ende, das ich schon sehr früh vorhergesehen habe.

So sehr ich die Nebencharaktere auch mag und so sehr mir Hazel auch irgendwie leidtat, so traurig macht es mich, dass eine Geschichte mit viel Potenzial, so wenig zu bieten hatte.

Für mich ein Buch, das ich zwischendurch lesen, jedoch nicht ein zweites Mal zur Hand nehmen würde…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu