Das kalte Reich des Silbers – Blogtour Tag 3 Pfandleiher als Job

Ich heiße euch herzlich willkommen zum dritten Tag der Blogtour „Das kalte Reich des Silbers von Naomi Novak“.
Den ersten Tag hat Benny mit einer Buchvorstellung und den „5 Gründen“ angefangen. Am zweiten Tag hat euch Jasmin etwas über die Welt erzählt. Ich fand sie total spannend und hätte gerne noch viel mehr davon gelesen.
Den dritten Tag dürft ihr bei mir verbringen 😉
Ich beschäftige mich mit dem Job als Pfandleiher in der heutigen sowie der damaligen Zeit. Auch in der Geschichte geht es um ein Mädchen, die als Pfandleiherin arbeitet. Am Anfang unfreiwillig, um ihrer Familie das Geld zurück zu holen, später, weil es für ihr Überleben wichtig ist.

„Das kalte Reich des Silbers“ ist ein Rezensionsexemplar des Bloggerportals und CBJ Verlag – vielen lieben Dank! Damit wir für euch keine 0-8-15 Tour aufbauen, haben wir uns ein paar Gedanken dazu gemacht, welche Themen für euch interessant sein könnten.

Das Thema „Pfandleihe heute und damals“ fand ich spannend und von daher werde ich euch etwas darüber berichten.

Was ist ein Pfandleiher?

Ein Pfandleiher ist eine Person, die dir für einen Gegenstand – idealerweise wertvoll – einen Kredit gibt. Hierbei entscheidet der Pfandleiher – je nach Wert des Gegenstandes – wie hoch der Kredit ausfallen kann.

Zusatz: Der erste Pfandleiher entstand in Italien um das Jahr 1462 herum und in Berlin gab es den ersten 1692.

An wen verleiht der Pfandleiher sein Geld?

Der Pfandleiher kann an jede Person Geld verleihen. Oftmals verleiht er aber nur an Bürger in seiner Stadt, da er sich so „sicher“ sein kann, sein geliehenes Geld zurück zu bekommen.

Wie bekommt er es wieder?

Kann der Kreditnehmer seinen Kredit nicht zurückzahlen, so ist es dem Pfandleiher gestattet, die Ware durch eine öffentliche Auktion zu versetzten, so dass dieser wieder sein geliehenes Geld zurückbekommt.
Bis wann muss der Kredit zurückgezahlt werden?

In der heutigen Zeit hat der Schuldner etwa 2 bis 4 Monate Zeit, das Geld zurück zu bezahlen. Sollte es verlängert werden, so können und werden in den meisten Fällen auch Zinsen erhoben.
Wie das in der früheren Zeit geregelt war, wurde von Pfandleiher zu Pfandleiher entschieden. Viele verlangten Zinsen und Zinseszinsen.
Auch die Länge des Kredites – also wann es zurückgezahlt werden muss – ist dem Pfandleiher selbst überlassen.

In dem Buch „Das kalte Reich des Silbers“ werden die Schulden immer unterschiedlich zurückbezahlt. Wie das genau vonstattengeht, verrate ich euch natürlich nicht 😉

Sehr viel über Pfandleiher gibt es gar nicht, denn meistens wiederholt sich der Inhalt. Meine Infos habe ich zum Teil aus dem Buch und auch von hier.

Ich hoffe, ich konnte euch etwas über die heutigen und damaligen Pfandleiher näherbringen.

Morgen geht es auch schon zu Jenny. Sie wird euch die „magischen Eiswesen“ näher bringen 😊

Nun zu meiner Gewinnspielfrage:

Wärst du ein Pfandleiher, an wem würdest du das Geld geben? Wie würdest du es dir zurück holen und würdest du Zinsen verlangen?

Schreibe bitte dazu 1-2 Sätze und schon landest du im Los Topf 😊

Was ihr Gewinnen könnt?

Ihr habt die Chance auf 2 x 1 Printexemplar von „Das kalte Reich des Silbers“

Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier

Das Gewinnspiel endet am 30.03.2019 um 23:59 Uhr

14 thoughts on “Das kalte Reich des Silbers – Blogtour Tag 3 Pfandleiher als Job

  1. Huhu 🙂

    Ich als Pfandleiher würde es wahrscheinlich gleich machen, wie man es heute noch so macht. Was ich vielleicht ein bisschen ändern würde, ist dass man die Frist vielleicht für ein paar weitere Tage verlängern könnte. Das glaube ich wäre so das einzige, das ich verändern würde. 🙂

    Liebe Grüße
    Zeki
    https://books-dreamland.blogspot.com/

  2. Hallöchen,
    ich würde nur verleihen wenn ein gegenwert vorhanden ist.
    Also so wie es heute auch so ist.
    Weil es doch eine Gute und Faire Variante ist.
    Es soll ja auch nur als Notlösung dienen.
    LG
    Angela K.

  3. Ich wäre kein Pfandleiher denn ich hätte was das angeht eh keinerlei Ahnung, außer das Geld irgend wie so verteilen zu wollen das die Armen Menschen davon was haben dann natürlich auch ohne zinsen!

    LG Jenny

  4. Hallo und guten Tag,

    Pfandleiher ist jetzt nicht wirklich der coole Beruf oder?
    Jemand in einer Notlage zu helfen ist zwar schon sehr schön, aber seinem Geld hinterher laufen, weil möglicherweise die Leute ihre Sachen nicht mehr einlösen….ist jetzt auch nicht so toll.
    Man muss ein gutes Auge/Gespür für Menschen/Gegenstände und Situationen haben und auch schon etwas Eigenkapital mitbringen.

    Sorry da bin glaube ich, da eher die falsche Person, zu gutmütig /ohne Geschäftssinn und Eigenkapital habe ich auch keines…außerdem hätte ich immer ein schlechtes Gewissen bei jedem Geschäft…

    LG..Karin..

  5. Als Pfandleiher würde ich das Geld nur an zuverlässige Kunden abgeben. Diese müssten Zinsen für die Ware zahlen, wenn sie diese abholen, ansonsten müsste ich sie leider weiterverkaufen.

    Ich muss aber sagen, dass dies kein Beruf für mich wäre.

  6. Hallo,

    vielen Dank für den tollen Beitrag 🙂

    Mmmhhh…..ich glaube, ich würde das Geld den Menschen geben, die es wirklich brauchen. Auch würde ich keine Zinsen verlangen. Ich merke schon, ich wäre kein guter Pfandleiher 😅

    Liebe Grüße
    Anna

  7. Guten Morgen,
    das wäre überhaupt kein Beruf für mich. Diese verzweifelten Menschen und wenn sie dann ihre Wertgegenstände nicht wieder zurück bekommen können. Bei uns in der Stadt gab es lange eine Vitrine eines Pfandleihers mit Wertgegenstände und ich fand das immer so traurig. Ich wäre zu gutmütig und empathisch und würde in dem Beruf scheitern und selbst finanzielle Probleme bekommen und innerlich daran ordentlich zu knacken haben.

    Liebe Grüße Jutta

  8. Jetzt habe ich gar nicht richtig geantwortet. Ich würde , wenn ich könnte, denen das Geld geben, die es am nötigsten brauchen und vielleicht eine Art Tauschwirtschaft aufbauen und nicht unbedingt Geld zurück fordern. Aber das würde dann wohl unweigerlich ausgenutzt werden und ich könnte ein solches Geschäft sicher nicht lange aufrecht erhalten.

  9. Huhu,

    ich würde mir wahrscheinlich fest vornehmen nur Geld zu geben, wenn die Sache auch einen Wert hat. Wahrscheinlich würde es dann aber anders laufen, wenn die Menschen wirklich Hilfe brauchen und ich würde alles nehmen um den Menschen zu helfen. 🙂 Wahrscheinlich wäre mein Geschäft sehr schnell pleite. 😀

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. <3

    Liebe Grüße

    Sunny

  10. Hallöchen,
    danke, für deinen schönen Beitrag.:)

    Als Pfandleiher würde ich nur Kunden Geld geben, die in der näheren Umgebung leben und die einen Gegenstand geben, der auch einiges an Wert hat. Schließlich muss ich daran denken, falls der Kunde mir das Geld nicht geben kann, es dann auch weiterverkaufen kann. Wenn der Kunde mir nicht zum angegebenen Zeitpunkt das Geld inkl. Zins zurückzahlen kann, würde ich auch noch eine Fristverlängerung geben, aber dann mit einem Aufschlag. Ansonsten steht der Gegenstand zum Weiterverkauf aus.

    Liebe Grüße,
    Apathy

    1. Hallo Apathy
      Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Buches „Das kalte Reich des Silbers“

      Bitte melde dich bei Benny Beinlich

      LG Lea

    1. Leider noch nicht Liebe Angela, durch die Buchmesse hatte sich zwischen uns und dem Verlag alles etwas nach hinten verschoben.
      Bitte habe noch etwas Geduld 😊
      LG Lea

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